Dienstag, 16. Januar 2018

Wiederkehrende Kosten jeden Monat ansparen

Für mich ist es wichtig, dass meine Finanzen so organisiert sind, dass vieles automatisch läuft. Lieber am Anfang Zeit investieren, so dass man dann später nicht mehr groß darüber nachdenken muss und alles von allein läuft.

Vor ein paar Wochen schon habe ich bei meiner Bank ein kostenfreies Tagesgeldkonto angefragt (natürlich  mit 0% Verzinsung 😞). Dann habe ich eine Liste aller Kosten erstellt, die jährlich, zweijährlich oder sogar dreijährlich anfallen, um diese dann monatlich auf dem Tagesgeldkonto anzusparen.
Ich erwarte mir davon, dass ich zum Einen einen Überblick bekomme, wie hoch meine monatlichen laufenden Kosten tatsächlich sind, und ich mich zum Anderen mehr einschränke, da das Geld ja de facto weg ist. Vor allem die KFZ-Versicherung im Januar hat immer hart rein geschlagen. Ich hab' dafür immer mein Weihnachtsgeld verwendet und war dann angefressen, dass ich von all dem schönen Geld nichts hab' verwenden dürfen. Hat mich aber auch nicht immer abgehalten trotzdem einkaufen zu gehen. Schließlich, so mein Gedankengang, hab' es mir es ja auch mal verdient etwas Geld auszugeben.

Ich brauch wohl nicht zu sagen, dass diese Ausgaben dann wieder meinen Dispo belastet haben. Was ich davon gekauft habe, weiß ich schon gar nicht mehr. Toll, das hat sich echt gelohnt! Mann! Hätte ich die KFZ-Versicherung monatlich angespart, hätte ich mich automatisch jeden Monat eingeschränkt und das Weihnachtsgeld wäre für andere Dinge zur Verfügung gestanden. So hab ich mir nur selbst in die Tasche gelogen und mich verschuldet.

Seit Ende Dezember überweise ich nun jeden Monat per Dauerüberweisung die monatliche Ansparsumme. Die Liste wird auch immer noch länger, da mir immer wieder neue Sachen einfallen. Zum Beispiel fehlen noch die Pille (120 €/Jahr), GEZ (52 €/Quartal), Müllabfuhr, Kaminkehrer ...



Ich war etwas baff wegen der Kosten für mein Auto. Allein für Versicherung, Steuer, Reifen, etc. fallen jeden Monat 110€ an! Dazu noch monatlich  130 € Kraftstoff und ca. 100 € Wertverlust. Mein Auto kostet mich also jeden Monat 340 €! Die Kosten für Kundendienste und Reparaturen sind da noch gar nicht berücksichtigt.
Hmm, vielleicht sollte ich doch noch mal aktiv auf die Suche nach einer Fahrgemeinschaft gehen.
Das Auto verkaufen ist keine Option. Ganz ohne Auto geht es halt hier draußen auf dem Land nicht. Noch dazu ist mir die Freiheit zu wichtig kurzfristig entscheiden zu können, etwas zu unternehmen.



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